Tigerauge gehört zu den bekanntesten Quarz-Edelsteinen und fällt vor allem durch seinen charakteristischen, seidigen Schimmer auf. Je nach Lichteinfall wandert ein helles Band über die Oberfläche des Steins und erzeugt den sogenannten Chatoyance- oder Katzenaugeneffekt. Besonders typisch sind warme Gold-, Honig-, Gelb- und Brauntöne, die dem Tigerauge sein unverwechselbares Erscheinungsbild verleihen.
Mineralogisch steht Tigerauge eng mit Quarz und faserigen eisenhaltigen Mineralstrukturen in Verbindung. Die feinfaserige innere Struktur ist entscheidend für die optische Wirkung: Licht wird an den annähernd parallel ausgerichteten Strukturen reflektiert und bündelt sich zu einem beweglichen Lichtband. Genau diese Chatoyance macht Tigerauge als Schmuckstein so interessant.
Für Schmuck wird Tigerauge häufig als Cabochon geschliffen, damit der wandernde Lichtstreifen möglichst deutlich sichtbar wird. Anhänger, Ringe, Ohrringe und andere Schmuckstücke aus Tigerauge verbinden dabei die natürliche Farbgebung des Steins mit einer besonderen optischen Wirkung, die sich bei jeder Bewegung leicht verändert.
Die wichtigsten Daten auf einen Blick
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Eigenschaft |
Tigerauge |
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Mineralische Einordnung |
Quarzhaltiger Edelstein mit faseriger Struktur |
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Chemische Zusammensetzung |
überwiegend SiO₂ |
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Mineralgruppe |
Quarz |
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Kristallsystem des Quarzes |
trigonal |
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Härte nach Mohs |
etwa 7 |
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Farbe |
goldgelb, honigbraun, gelbbraun, rotbraun, dunkelbraun |
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Transparenz |
undurchsichtig bis schwach durchscheinend |
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Glanz |
seidig bis glasartig |
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Typisches Phänomen |
Chatoyance |
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Bruch |
muschelig |
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Typischer Schliff |
Cabochon |
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Besondere Varietät |
Falkenauge beziehungsweise Hawk´s Eye |
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Schmuckeignung |
sehr gut bei normalem Gebrauch |