Mondstein gehört zu den bekanntesten hellen Schmuck- und Edelsteinen und ist vor allem für seinen geheimnisvollen, schimmernden Lichtschein bekannt. Je nach Betrachtungswinkel kann über der Oberfläche ein weißes, silbriges oder bläuliches Leuchten erscheinen, das sich scheinbar innerhalb des Steins bewegt. Dieser optische Effekt wird als Adulareszenz bezeichnet.
Mineralogisch ist Mondstein keine eigenständige Mineralart, sondern eine Handels- und Edelsteinbezeichnung für bestimmte Feldspäte, die den charakteristischen Lichtschein zeigen. Besonders bekannt sind Kalifeldspäte wie Orthoklas beziehungsweise Adular, daneben können auch bestimmte plagioklasische Feldspäte als Mondstein bezeichnet werden.
Die Schönheit des Mondsteins entsteht damit nicht allein durch seine Farbe, sondern durch das Zusammenspiel von Kristallstruktur, inneren Verwachsungen und Licht. Weiße, cremefarbene, graue, pfirsichfarbene und bläulich wirkende Varianten können dabei sehr unterschiedlich erscheinen. Besonders geschätzt wird ein deutlicher, gleichmäßig über die Oberfläche wandernder Lichtschein.
Die wichtigsten Daten auf einen Blick
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Eigenschaft |
Mondstein |
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Mineralogische Einordnung |
Edelsteinbezeichnung für bestimmte Feldspäte |
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Häufige Ausgangsminerale |
Orthoklas, Adular und bestimmte Plagioklase |
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Typische Farbe |
Weiß, creme, grau, beige, pfirsich, bläulich |
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Optischer Effekt |
Adulareszenz |
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Härte |
etwa 6–6,5 nach Mohs |
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Kristallsystem |
abhängig vom Feldspat, häufig monoklin bei Orthoklas |
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Glanz |
Glasglanz bis perlmuttartig |
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Transparenz |
Durchscheinend bis durchsichtig |
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Typische Struktur |
Verwachsungen, Lamellen und Zwillingsstrukturen |
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Charakteristisch |
Beweglicher weißer bis bläulicher Lichtschein |
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Hauptbestandteile |
Feldspäte |
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Bekannte Vorkommen |
Sri Lanka, Indien, Madagaskar, Myanmar, Tansania und weitere Regionen |