Malachit gehört zu den bekanntesten grünen Mineralien und ist vor allem für seine intensiven Grüntöne und charakteristischen Bänderungen bekannt. Von hellgrün bis zu tiefem Dunkelgrün können sich innerhalb eines einzigen Stücks unterschiedliche Farbbereiche miteinander verbinden. Dadurch entsteht die typische, oft wellenförmige Zeichnung, die Malachit so unverwechselbar macht.
Mineralogisch handelt es sich bei Malachit um ein eigenständiges Kupfercarbonat mit der chemischen Formel Cu₂(CO₃)(OH)₂. Das Mineral entsteht typischerweise als sekundäres Kupfermineral in der Oxidationszone von Kupferlagerstätten und bildet dort unter anderem krustige, traubige, faserige oder gebänderte Aggregate.
Neben seiner mineralogischen Bedeutung besitzt Malachit auch eine lange kulturgeschichtliche Tradition. Das grüne Mineral wurde bereits in der Antike als Schmuck- und Dekorationsmaterial sowie als Pigment verwendet. Heute ist Malachit sowohl bei Mineralienliebhabern als auch bei Sammlern, Schmuckfreunden und Menschen beliebt, die sich für natürliche Steine mit auffälliger Struktur interessieren.
Die wichtigsten Daten auf einen Blick
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Eigenschaft |
Malachit |
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Mineralgruppe |
Carbonate |
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Chemische Formel |
Cu₂(CO₃)(OH)₂ |
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Farbe |
Hellgrün, mittelgrün, dunkelgrün bis nahezu schwarzgrün |
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Härte |
3,5-4 nach Mohs |
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Kristallsystem |
Monoklin |
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Glanz |
Seidig bis erdig, auf polierten Flächen glänzender |
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Transparenz |
Durchscheinend bis undurchsichtig |
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Dichte |
etwa 3,6-,05 g/cm³ |
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Typische Struktur |
Gebändert, faserig, traubig, kompakt |
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Charakteristisch |
Wellen, Ringe und konzentrische Bänder |
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Entstehung |
Sekundäres Kupfermineral |
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Typische Begleiter |
Azurit, Chrysokoll, Cuprit, Calcit |
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Bekannte Vorkommen |
Demokratische Republik Kongo, Sambia, Russland, Namibia, USA und weitere Regionen |