Labradorit gehört zu den Mineralien, die ihre besondere Wirkung vor allem durch das Licht zeigen. Auf den ersten Blick erscheinen viele Stücke dunkelgrau, grau, bräunlich oder unscheinbar. Wird der Stein jedoch bewegt oder aus einem bestimmten Winkel betrachtet, können intensive Farbreflexe in Blau, Grün, Gold, Gelb oder anderen Farbtönen sichtbar werden.
Dieses optische Farbspiel wird als Labradoreszenz bezeichnet und ist eines der charakteristischsten Merkmale des Labradorits. Es entsteht durch feine Strukturen innerhalb des Feldspats, an denen das Licht unterschiedlich reflektiert und gestreut wird. Dadurch kann ein einzelner Stein je nach Betrachtungswinkel völlig unterschiedlich aussehen.
Labradorit ist mineralogisch ein Plagioklas-Feldspat und besitzt eine Mohshärte von etwa 6 bis 6,5. Neben seiner besonderen Lichtwirkung machen auch natürliche Flächen, Farbverläufe, Einschlüsse und unterschiedliche Grundfarben jedes Stück individuell.
Die wichtigsten Daten auf einen Blick
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Eigenschaft |
Labradorit |
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Mineralgruppe |
Plagioklas-Feldspat |
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Chemische Zusammensetzung |
(Ca,Na)[Al(Al,Si)Si₂O₈] |
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Kristallsystem |
triklin |
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Mohshärte |
ca. 6-6,5 |
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Farbe |
grau, grauweiß, farblos, grünlich, bräunlich |
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Besonderheit |
Labradoreszenz |
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Glanz |
glasartig bis unterglasartig |
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Spaltbarkeit |
deutlich bis vollkommen |
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Transparenz |
undurchsichtig bis durchscheinend |
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Typische Erscheinung |
dunkle Grundfarbe mit farbigem Lichtspiel |
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Verwendung |
Schmuck, Dekoration, Sammlung und Mineralogie |