Violett, glasglänzend und oft in spektakulären Kristallstufen, Drusen und Geoden ausgebildet: Amethyst gehört zu den bekanntesten Varietäten des Minerals Quarz.
Doch hinter seiner auffälligen Farbe steckt weit mehr als reine Ästhetik. Amethyst verbindet Quarz, Kristallwachstum, Eisen, natürliche Strahlung, Geologie, Fundorte und Edelsteinkunde zu einem besonders anschaulichen Beispiel dafür, wie mineralogische Eigenschaften entstehen.
Diese Museumsakte betrachtet Amethyst deshalb nicht nur als Edelstein, Kristall oder Schmuckstein, sondern als geologisches Naturprodukt mit einer nachvollziehbaren Entstehungsgeschichte.
Die wichtigsten Daten auf einen Blick
| Mineral |
Quarz |
| Varietät |
Amethyst |
| Chemische Formel |
SiO₂ |
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Kristallsystem |
trigonal |
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Mohshärte |
7 |
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Dichte |
ca. 2,65–2,66 g/cm³ |
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Glanz |
glasglänzend |
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Farbe |
violett bis purpurviolett |
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Strichfarbe |
weiß |
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Bruch |
muschelig |
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Spaltbarkeit |
keine ausgeprägte |
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Transparenz |
durchsichtig bis durchscheinend |
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Hauptbestandteil |
Siliciumdioxid |
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Typische Erscheinungsformen |
Einzelkristall, Kristallstufe, Cluster, Druse, Geode |
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Bedeutende Vorkommen |
unter anderem Brasilien, Uruguay, Sambia |
Wichtig: Amethyst ist keine eigenständige Mineralart. Mineralogisch ist Amethyst eine violette Varietät des Minerals Quarz.